Therapieformen

Osteopathie

Selbstheilung
Die Selbstheilungsprozesse des Körpers reaktivieren wir durch die Wiederherstellung von Bewegung und Rhythmus.

Bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im gesamten Körper kann die osteopathische Behandlung Hilfe leisten.

Auslöser für die Schmerzen sind oft blockierte Gelenke, verklebte Gewebe oder verspannte Muskeln.

Massagen

Klassisches Massagegrundwissen
Die Kenntnisse einer klassischen und fundierten Physiotherapieausbildung und die Erfahrungen die ich in Indien über Ayurveda erlernen konnte, spielen in  meinen Behandlungen genauso eine Rolle wie die vornehmlich wahrnehmungsgeleitete Körperarbeit.

Das Tempo, die Reihenfolge und die Qualität der Berührungen und Griffe, sowie das Auffinden der eigentlichen körperlichen Problemfelder ergeben sich häufig aus Impulsen heraus.

Durch Intuition, Individualität und Natürlichkeit kann sich ein weiter Raum öffnen, der nachhaltig Entspannung bringt.

Yoga

Die Fünf Tibeter
Vor vielen Jahren kam ich über die regelmäßige Ausübung der Fünf Tibeter selbst zum Yoga. Geleitet von meiner persönlichen Begeisterung für die routinemäßige Anwendung immer wiederkehrender Bewegungsabfolgen, belegte ich verschiedene Yogakurse im In- und Ausland und konnte so fortwährend mein Wissen vertiefen.

Mittlerweile praktiziere ich Yoga nicht nur mehr selbst, sondern biete es in Kursen Menschen verschiedenster Trainingsstufen an. Das Hauptaugenmerk liegt auch hier wieder, wie in meinen Behandlungen, auf der bewussten Atmung und der Meditation.

Was ist Osteopathie?

Osteopathie – Leben ist Bewegung

Osteopathie ist eine ganzheitliche Diagnose und Therapieform, die ausschließlich mit den Händen arbeitet. Sie wird in drei große Säulen eingeteilt die in enger wechselseitiger Beziehung zueinander stehen:

Der Bewegungsapparat (Parietale Osteopathie)
Die inneren Organe (Viszerale Osteopathie) Schädel, Gehirn und Rückenmark (CranioSacrale Osteopathie)

Was haben Kopfschmerzen mit verstauchten Knöcheln zu tun?
Warum schmerzt der Rücken, wenn die Niere krank ist?
Welchen Einfluss hat die Zahnspange auf die Körperhaltung?

Das Wissen um die Wechselwirkungen zwischen inneren Organen, Knochen und Gelenken ist die Grundlage der Osteopathie, einer ganzheitlichen, effektiven und sanften Therapie.

Die vier Säulen der Osteopathie:

  1. Der Körper ist eine ganzheitliche Einheit aus Körper, Geist und Seele
  2. Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte und Selbstregulierungsmechanismen
  3. Der Körper besteht aus Gewebestrukturen, deren Form und Funktion untrennbar miteinander verbunden sind
  4. Die osteopathische Therapie basiert auf der Körper- Geist- Seele- Einheit, der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der untrennbaren Beziehung zwischen Gewebeform und Gewebefunktion

Wir betrachten bei der Osteopathie Wirbelsäule, Bandscheiben, Wirbelgelenke, den Kapsel-Bandapparat, Muskeln, Nerven und Gefäße. Wenn das Gesamtgebilde gesund ist, geht es auch Ihnen wieder gut. So können wir beispielsweise Wirbelsäulenbeschwerden, Bandscheibenvorfälle, Migräne und Kopfschmerzen, Fehlfunktionen innerer Organe, Verdauungsprobleme und vieles mehr entdecken und behandeln. Mit der Osteopathie heben wir Blockaden auf und geben Ihnen ein angenehmes Lebensgefühl zurück.

Osteopathie Formen

Die CranioSacrale Osteopathie

Die CranioSacrale Osteopathiewurde von Dr. William Sutherland als Teil der Osteopathie entwickelt. Er untersuchte den Schädel des Menschen nach den in ihm angeborenen Bewegungsmöglichkeiten und entwickelte ein Konzept, welches den Fluß unseres Gehirnwassers(Liquor) tastbar macht. Dieser Rhythmus überträgt sich auf die einzelnen Knochen,vom Schädel(Kranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum). Durch Tasten kann der Osteopath die craniosacralen Bewegungen am Schädel und am ganzen übrigen Körper wahrnehmen und so Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit behandeln.

Anwendungsbeispiele für eine Behandlung mit CranioSacraler Osteopathie:

  • Akute und chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates/ Beckenschiefstand
  • Wirbelsäulenerkrankungen/Rheumatische Erkrankungen
  • Kiefergelenksproblematiken/Bissanomalien
  • Migräne/Tinnitus/Schwindel
  • Positiver Einfluß auf Bluthochdruck
  • Geburtsvorbereitung und -nachsorge Entwicklungsstörungen von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen

Die Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathieist der Teil der Osteopathie, welcher sich speziell der Behandlung innerer Organe (Viszera) widmet.

In der viszeralen Osteopathie werden die Organe direkt, sanft und häufig mit rascher Linderung behandelt. Es wird die Beweglichkeit der einzelnen Organe zueinander und zu angrenzendem stützenden Muskel-und Bindegewebe getastet und behandelt.

So können die Bänder der Organe mobilisiert, Verklebungen gelöst und gestautes Gewebe zum verbesserten Abfluß gestärkt werden. Dadurch werden die Funktionen der Organe unterstützt und angeregt und der Körper beginnt krankhafte Mechanismen aufzulösen.

Anwendungsbeispiele für eine Behandlung mit Viszeraler Therapie:

  • Chronische Verdauungsbeschwerden
  • Magenschmerzen
  • Beschwerden, die auf Leber/Galleproblematiken zurückzuführen sind Menstruationsbeschwerden Organsenkungen

Die parietale Osteopathie

Sie beschreibt vornehmlich das Stütz- und Haltesysem des Körpers mit Skelettsystem, Knochen, Gelenken, Sehnen, Bändern und Muskulatur sowie Bindegewebesystemen. Es muss kräftig und elastisch genug sein, um seine Funktion optimal auszuführen.

Hinweis

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Geistige Nahrung ist der Adel der Seele.

Paracelsus (1493 – 1541)